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(Felidae),
Familie der Landraubtiere mit hoch spezialisiertem Gebiss,
sprungkräftigen Hinterbeinen und einziehbaren Krallen (Ausnahme:
Gepard), sehr gutem Gehör, Tast- (Tasthaare am Kopf) und
Sehvermögen.ÿþ Rezent sind die
Eigentlichen Katzen (Echte Katzen, Felinae) mit zwei
Gattungsgruppen, den Kleinkatzen (Felini) und den Großkatzen (Pantherini),
und die Geparden (Acinonychinae). Alle zu den
Großkatzen gehörenden Arten besitzen anstelle des
verknöcherten Zwischenasts des Zungenbeins ein elastisches Band
und können daher brüllen und nur beim Ausatmen schnurren
(Ausnahme: Schneeleopard). Hierher gehören u.ÿa.
Leopard, Jaguar, Tiger, Löwe. Die Kleinkatzen hingegen,
die ein vollständig verknöchertes Zungenbein besitzen, können
nicht brüllen, hingegen beim Ein- und Ausatmen schnurren. Zu den
in diese Gruppe gehörenden fast 30 Arten, die mit Ausnahme des
bis 1,8ÿm körperlangen Pumas bis etwa
1ÿm körperlang sind, zählen u.ÿa.:
Wildkatze, Serval, Luchse, Ozelot.ÿþ
Die Hauskatze stammt von der Wildkatze ab, insbesondere
von der in Ägypten und Nubien verbreiteten Nubischen Falbkatze (Felis
silvestris libyca). Sie wurde im 3. oder 2.ÿJahrtausend
v.ÿChr. in Ägypten und Kleinasien
domestiziert. Die Rassenmannigfaltigkeit ist bei der Hauskatze
viel geringer als z.ÿB. beim Hund.
Die Hauskatzen unterscheiden sich in Zeichnung, Färbung und
Beschaffenheit des Haarkleides, in Körperform und Größe. Man
unterscheidet zwischen »gewöhnlichen« Hauskatzen und
Rassekatzen. Letztere werden in Langhaar- und Kurzhaarrassen
eingeteilt, die meist in mehreren Spielarten oder Farbschlägen
vorkommen. Zu den Langhaarrassen sind u.ÿa.
Perserkatzen, Colourpoint (Khmer), Birmakatzen und Türkische
Katzen, zu den Kurzhaarrassen Europäische Kurzhaarkatzen,
Orientalische Kurzhaarkatzen einschließlich Siamkatzen,
Abessinierkatzen, Burmakatzen, Koratkatzen, Russischblaue und
Rexkatzen zu zählen. Rassekatzen erlangen die Zuchtreife mit 10þ12
Monaten. Nach einer Tragezeit von 63 bis 65 Tagen (Siamkatzen
etwa 67) werden meist 3þ6 Junge
geboren. Sie sind blind und taub und öffnen die Augen im Alter
von 8 bis 10 Tagen.
http://lynx.uio.no/catfolk/
http://www.georgetown.edu/cball/animals/cat.html
http://www.katzen.ch
http://www.katzen.org
http://www.katzennet.de/
Literatur:
Leyhausen, P.:
Katzen, eine Verhaltenskunde. Hamburg u.ÿa.
61982.
Katzen. Rassen, Verhalten, Pflege,
Zucht, bearbeitet von B. Gerber. Neuausgabe.
Niedernhausen 1994.
Das große Katzenlexikon, herausgegeben
von M. Bürger. Leipzig u.ÿa.
21996.
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F. A. Brockhaus AG
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