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B I O G R A P H I E
Leonardo da
Vinci
*15.04.1452 (Vinci bei Florenz)
†02.05.1519 (Schloss Cloux, heute: Clos-Lucé, bei Amboise)
Maler, Plastiker, Architekt,
Ingenieur, Wissenschaftler, Erfinder, betrieb Forschungen zur
Anatomie, Botanik, Geologie und Perspektive, erklärte die schiefe
Ebene, entdeckte die Bewegungs- und Hebelgesetze, bewies die
Unmöglichkeit des Perpetuum mobile, erforschte die Reflexion der
Wärmestrahlen und d. Tonschwingungen. Zu seinen Erfindungen gehören
Flugapparate, Taucherglocke, Fallschirm, Druckpumpen, Schrauben,
Brennspiegel und Kriegsmaschinen. Zu seinen berühmtesten Werken
gehört das 'Abendmahl' im Refektorium von S. Maria delle Grazie in
Mailand (vollendet 1498) und das Gemälde der 'Mona Lisa'
(1503-1506).

Zitate:
»Das Glück besteht darin,
in dem zur Maßlosigkeit neigenden Leben das rechte Maß zu finden.«
»Wer das Leben nicht
schätzt, hat es nicht verdient.«
»Der ist nicht universal,
welcher nicht alle Dinge, die zur Malerei gehören, auf gleiche Weise
liebt.«
»Der Mensch ist das Modell
der Welt.«
»Die Mitteilungsmöglichkeit
des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl
und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit
zum Ausdruck bringen ist wichtig und nützlich. Jede kleine
Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.«
»Bezeichnest du die Malerei
als stumme Dichtung, so kann der Maler erst recht die Dichtung als
blinde Malerei bezeichnen.«
»Der Maler muß einsam sein
und nachdenken über das, was er sieht, und mit sich selbst
Zwiesprache halten, indem er die vorzüglichsten Teile aller Dinge,
die er erblickt, auswählt; er soll sich verhalten gleich einem
Spiegel, der sich in alle Farben verwandelt, welche die ihm
gegenübergestellten Dinge aufweisen. Und wenn er so tut, wird er wie
eine zweite Natur sein.«

»Das menschliche Glied
hängt mit dem menschlichen Verstand zusammen und hat manchmal einen
eigenen Verstand. Manchmal möchte der Mensch es gebrauchen, aber es
hat keine Lust, und manchmal hat es Lust, aber der Mensch verbietet
es. Es scheint, dass der Mensch sich zu unrecht schämt, er bedeckt
und verbirgt es immer, obwohl er es eigentlich schmücken und
feierlich vorweisen sollte, wie einen Gehilfen.«
»Es wird Wagen geben, die
von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt
daherfahren.«
»Du, Gott, verkaufst uns
alle guten Dinge des Lebens zum Preise der Arbeit.«
»Beobachte das Schwimmen
der Fische im Wasser und du wirst den Flug der Vögel in der Luft
begreifen.«
»Ein gut angewendetes Leben
ist lang.«
»Man kann etwas erst lieben
oder hassen, wenn man genaue Kenntnis davon hat.«
...noch mehr über Leonardo da Vinci gibt es
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